Einleitung

Egal für welches Heizsystem Sie sich entscheiden: heute ist die automatische Temperaturregulierung Standard. Das Gesetz schreibt zudem in der Schweiz eine individuelle Einzelraumregulierung vor. Sie sparen mit zeitgemässen Regellösungen bereits viel Energie und damit auch Geld und reduzieren den CO2-Ausstoss.

Fussboden-Heizung

Fussboden-Heizung

Fussboden-Heizungen liegen im Trend. Bei der Fussboden-Heizung sind Warmwasserleitungen direkt im Fussboden verlegt. Die Wärmeverteilung erfolgt gleichmässig über die gesamte Fläche und wird als behaglich empfunden (warme Füsse). Diese Heizvariante ist ein eher träges System im Vergleich zur Radiatorheizung.

Auch Fussboden-Heizungen müssen temperaturabhängig geregelt werden. Hierzu gibt es verschiedene Systeme. Mittels eingebauten Fühlers wird die Raumtemperatur gemessen. In der Folge regulieren selbsttätige, elektrische oder funkgesteuerte Systeme die eingestellte Wunschtemperatur.

Fussbodenheizsysteme mit Einzelraumregulierung benötigen zwischen 15 und 20 % weniger Energie als herkömmliche Systeme ohne Einzelraumregulierung. Insofern lohnt sich die Überlegung, ältere Systeme auf eine moderne Funklösung umzurüsten.

Neuste Technologien (Infrarotfühler) berücksichtigen sogar die Oberflächentemperatur des Fussbodens und sorgen damit für warme Füsse durch eine leicht temperierte Fussbodenoberfläche während der ganzen Heizperiode.

Nachfolgend stellen wir drei Regulierungssysteme vor:

Selbsttätige Einzelraumregulierung

Zoom: Selbsttätige Einzelraumregulierung

Das selbsttätige Fussbodenregelsystem eignet sich besonders für die Temperaturregelung in kleineren, individuellen Räumen oder in Kombination mit Radiatoren. Dieses System regelt rein thermostatisch und benötigt zur Funktion keine elektrische Energie.

Vorteile

Kein Funk- oder Elektrosmog

Bis 20 % Einsparung von Energiekosten

Geringer Anschaffungspreis

Die Investition ist innerhalb weniger Monate amortisiert

Langlebigkeit (über 25 Jahre)

Aktiver Umweltschutz > weniger C02-Ausstoss

Nachteile

Ungünstige Bedienung, da recht nahe am Boden montiert

Fixe Platzierung des Thermostaten, wodurch die Möbelplatzierung eingeschränkt wird

 

Elektrische Einzelraumregulierung

Elektrische Einzelraumregulierung

Bei der elektrischen Einzelraumregulierung wird die Raumtemperatur über eine Drahtleitung geregelt. Fühler und Steuereinheit sind mit dem Heizsystem elektrisch verbunden. Den Vorteilen wie schnelle Reaktion auf Temperaturveränderungen und komfortable Bedienung stehen zusätzlich notwendige bauliche Massnahmen (elektrische Verdrahtung) gegenüber. Die Produkte am Markt sind in mehreren Ausführungen (Farben) und mit verschiedenen Zusatzfunktionen (Nachtabsenkung, Heizen/Kühlen, etc.) erhältlich.

Vorteile

Schnellere Reaktion auf Fremdwärme (Sonneneinstrahlung oder Beleuchtung) gegenüber selbsttätigen Reglern

Einzelraumregulierung über Leitsystem anschliessbar

Möglichkeit von 24 und 230 Volt

Nachteile

Fixe Standorte in Abhängigkeit der Elektroinstallation

Im Sanierungsfall sind bauliche Massnahmen erforderlich (Elektriker)

 

Funkgesteuerte Einzelraumregulierung

Zoom: Funkgesteuerte Einzelraumregulierung

Bei der funkgesteuerten Einzelraumregulierung erfolgt die Temperaturregelung drahtlos. Fühler und Steuereinheit kommunizieren innerhalb des Gebäudes mittels Funknetz. Ob Sie neu bauen oder renovieren: funkgesteuerte Einzelraumregulierung ist überall einsetzbar. Bei Funk-Raumthermostaten bestimmen Sie die Platzierung und sind somit flexibler gegenüber einem fest verdrahteten System. Mehrkosten für bauliche Massnahmen wie elektrische Verdrahtung fallen weg.

Zoom: Funkgesteuerte Einzelraumregulierung

Vorteile

Architektonische Freiheit bei der Raumgestaltung auch nach der Möbelplatzierung

Keine baulichen Massnahmen nötig, da die elektrische Verdrahtung entfällt

Einzelne Systeme erlauben im Sommer eine Kühlung des Fussbodens

Bei qualitativ hochstehenden Systemen entstehen deutlich schwächere elektromagnetische Felder als die eines Babyfons, DECT-Telefons oder von Bluetooth-Verbindungen.

Nachteile

Je nach Bauart entsteht eine limitierte Reichweite (Normalerweise reicht die Verbindung durch eine bis zwei Betondecken ohne abschirmende Störfaktoren.)

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